Wie gehen Industriehersteller mit Handelskonflikten um?

Wie gehen Industriehersteller mit Handelskonflikten um?

Dezentralisierte, digitale Fertigung:
Wie gehen Industrieunternehmen mit den Veränderungen einer globalisierten Welt um? Anpassungsfähige Produktionsstätten, dezentralisierte, digitale Fertigung – welche Strategien und Technologien wenden Industriehersteller in einer globalisierten, individualisierten Welt an, die durch politische Veränderungen und viele Bedenken hinsichtlich der Klimaveränderungen geprägt ist?

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Angespornt von der scheinbaren unaufhaltsamen Globalisierung unserer Wirtschaftssysteme, sind industrielle Wertschöpfungsketten heutzutage zunehmend dezentralisiert, vertikal desintegriert und taylorisisch angeordnet. Dennoch hat diese Entwicklung womöglich einen Wendepunkt erreicht – angetrieben durch eine Vielzahl an Bewegungen, die allesamt die Idee der Massenproduktion entlang der Wertschöpfungskette hinterfragen und dadurch weltweit herausfordern.

Besonders deutlich werden diese Entwicklungen durch den sogenannten “neuen Nationalismus”. Dies wird von aktuellen Ereignissen wie dem Handelskrieg zwischen der USA und China sowie dem Brexit unterstrichen, bei denen Unternehmen unter Druck geraten, ihre Produktion „zurück ins Heimatland zu holen“ und nationale Produkte bevorzugt zu behandeln. Die Art und Weise dieser Initiativen führt keineswegs zu stabilen Rahmenbedingungen für den Welthandel. Demzufolge können Industriehersteller zwar einige ihrer kurzfristigen Probleme lösen, indem sie ihre Lieferketten und Produktionsstandorte verlagern, benötigen jedoch einen fundamentalen neuen Ansatz, um auf langfristige Veränderungen und Unsicherheiten sich vorzubereiten.

Vor allem in der westlichen Welt verdichtet sich diese Situation noch mehr, da viele der aktuellen Trends und Diskussionen Prozesse und Arbeitsweisen globaler Herstellungsbetriebe hinterfragen – mit eingeschlossen der Kaufpräferenzen von Generation Y/Z (z.B. „Product as a service“, individualisierte Produkte) sowie der Bewegung selbst Produzent zu werden und die eigenen Produkte zu konsumieren (private Energiegewinnung, DIY). Hinzu kommt der zunehmende Einfluss umweltpolitischer Überlegungen auf Kaufentscheidungen, den öffentlichen Diskurs sowie Regulierungen, die eine Überprüfung globaler Transportweisen und Treibhausgasemissionen zur Folge haben.

Die Antwort auf all diese Herausforderungn wäre die Fähigkeit, alles, überall und zu jeder Zeit produzieren zu können. In der Tat ist dieses Ziel inhärent mit der beschriebenen Idee der digitalen Fertigung, wie beispielsweise in der programmatischen Verfassung “Recommendations for implementing the strategic initiative INDUSTRIE 4.0“, die für die deutsche Regierung im Jahr 2013 geschrieben wurde. Diese schafft eine Basis für Konzepte wie beispielsweise flexibilisierte Massenproduktion, selbstorganisierende Fertigungssysteme und lokale Fertigung. Die Konvergenz zwischen der physischen und digitalen Welt führt dazu, dass physikalische Prozesse formbar, flexibel und intelligent werden – ähnlich wie es bei virtuellen Prozessen bisher der Fall ist. Prof. Neil Gershenfeld, Direktor des Centers für Bits und Atome an der MIT, hat gemeinsam mit Alan Gershenfeld und Joel Cutcher-Gershenfeld einen Artikel über die Revolutionierung der digitalen Fertigung im Polico Magazine verfasst, in dem die Chance – dank neuer Technologien – beschrieben wird, die Debatte zwischen Globalisierung und Lokalisierung zu schlichten.

Globale Industrie-Umfrage über die dezentralisierte, digitale Fertigung

In dieser Industrie-Umfrage möchten HPE herausfinden, welche Auswirkungen die oben genannten Entwicklungen auf Industriehersteller haben und welche Strategien sowie Technologien diese einsetzen, um mit den Veränderungen umzugehen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Ergebnisse der Umfrage werden am 16. September 2019 bei der Industry of Things World in Berlin veröffentlicht. Teilnehmer der Umfrage erhalten den vollständigen Bericht der Umfrageergebnisse, der ihnen eine detaillierte Übersicht darüber gibt, wie Mitstreiter und Kollegen aus anderen Industriebetrieben die Herausforderungen der globalisierten Welt einschätzen und mit diesen umgehen.

Veröffentlichung der Ergebnisse bei der Industry of Things World Berlin

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Industry of Things World Berlin, 16.-17. September 2019

Hewlett Packard Enterprise (HPE) wird in diesem Jahr erneut gemeinsam mit Intel® bei der Industry of Things World in Berlin teilzunehmen. Die Veranstaltung findet vom 16. bis zum 17. September statt. Seien Sie dabei und treffen HPE Führungskräfte, Experten und Partner, um mehr über Industrial IoT Lösungen in den Bereichen Fertigung, Öl und Gas, Energie und vielen weiteren zu erfahren. Das Event, das von den Organisatoren als Europa’s Nummer 1 der Industrial IoT Messen beschrieben wird, findet im bcc Berlin Congress Center im Herzen der Hauptstadt statt.

Quelle: https://community.hpe.com/t5/Infrastructure-Solutions-German/Dezentralisierte-digitale-Fertigung-Wie-gehen/ba-p/7057577#.XVEmsXtCRso

Weltweit erste hybride WLAN-Lösung – Allied Telesis stellt „Channel Blanket” vor

WLAN Access Point ermöglicht gleichzeitigen Multi- und Single-Channel- Betrieb

Allied Telesis, ein führender Anbieter sicherer, skalierbarer Netzwerklösungen stellt die weltweit erste hybride WLAN-Lösung für optimierte drahtlose Netzwerke vor. Das Design der Access Points (AP) ermöglicht gleichzeitigen Multi- und Single-Channel-Betrieb und nutzt so die Vorteile beider Technologien.

„Wireless Networking ist nicht perfekt. Nutzer haben gelernt, mit gelegentlichen Ausfällen, stockenden Downloads und längeren Wartezeiten zu leben, vor allem in stark frequentierten öffentlichen Netzwerken“, erklärt Graham Walker, Product Marketing Director bei Allied Telesis. „Aber in geschäftskritischen drahtlosen Netzwerken, etwa in Krankenhäusern oder Produktionsunternehmen sind solche Fehler nicht hinnehmbar. Mit unserer neuen hybriden WLAN-Lösung können Unternehmen nun ein stabiles, ausfallsicheres Netzwerk realisieren.“

Hybride WLAN-Lösung schafft höhere Verfügbarkeit und Stabilität
Heute arbeiten die meisten WLAN-Netzwerke auf Basis einer Mehrkanalarchitektur, bei der sich jeder drahtlose AP über einen von mehreren Funkkanälen mit einem mobilen Client verbindet. Drahtlose Netzwerke, die auf diese Weise aufgebaut sind, haben im Allgemeinen einen guten Datendurchsatz. Sie müssen jedoch aufwändig geplant werden, da Störungen durch benachbarte APs auf demselben Kanal die Netzwerkkonnektivität und -leistung beeinträchtigen können.

Channel Blanket ist eine alternative WLAN-Architektur, die es allen APs ermöglicht, den gleichen Funkkanal zu verwenden. Interferenzen und Leistungseinbußen stellen kein Problem dar. Ein Channel Blanket ist einfach zu implementieren und ermöglicht nahtloses Roaming zwischen den APs.

Die Allied Telesis WLAN-Lösung ermöglicht Multi-Channel- und Single-Channel-Architektur parallel zu nutzen: somit lassen sich die Anforderungen der Unternehmen optimal erfüllen.

„Bisher mussten sich Unternehmen für eine WLAN-Architektur entscheiden. In vielen Fällen bedeutete dies, Kompromisse einzugehen“, so Walker. „Werden beide Architekturen separat bereitgestellt, müssen zwei autonome Lösungen betrieben werden. Dies erhöht die Komplexität und Kosten. Viele Unternehmen suchen daher eine kostengünstige WLAN-Lösung, die beide Architekturen in einem Management vereint. Mit unserer hybriden WLAN-Lösung erfüllen wir genau diese Anforderung.“

Durchdachte Technik
Das Schlüsselelement der hybriden WLAN-Lösung ist der TQ5403 Access Point. Der TQ5403 erreicht bis zu 2133 Mbit/s Datendurchsatz. Er unterstützt Multi-User Multiple Input und Multiple Output (MU-MIMO), sodass mehrere Clients gleichzeitig Daten senden und empfangen können.

Der TQ5403 kann einzeln, im AP-Cluster-Modus oder von „Allied Telesis Autonomous Wave Control“ (AWC) verwaltet werden. Dieses moderne Netzwerkmanagement-Tool nutzt künstliche Intelligenz, um Konnektivität und Leistung von drahtlosen Netzwerken deutlich zu verbessern und gleichzeitig die Bereitstellungs- und Betriebskosten zu senken.

AWC ist als Plugin für den „Allied Telesis Vista Manager EX™“ verfügbar. Dieses hochmoderne Netzwerküberwachungs- und -management-Tool beinhaltet verschiedene Visualisierungsmodi. Es ermöglicht Netzwerkadministratoren, ihre Netzwerke einfach zu überwachen und mit AWC-Profilen die Verwaltung einer großen Anzahl drahtloser APs zu vereinfachen.

Die hybride WLAN-Lösung unterstützt optimal zeitkritische mobile Applikationen wie z. B. VoIP, remote Desktop Sessions sowie in sich verändernden Umgebungsbedingungen oder im Bereich baulich anspruchsvoller Herausforderungen.

Quelle: https://www.alliedtelesis.com/node/83336

Umfrage zur mobilen Internetnutzung: WLAN hoch im Kurs

Es ist schon ein Phänomen: Umfragen unter Urlaubern und Reisenden ergeben seit Jahren dasselbe Bild. Ein schnelles WLAN ist heute eines der Top-Kriterien für die Auswahl eines Hotels. Und auch ein Blick in unsere Innenstädte lässt keinen Zweifel: WLAN-Hotspots sind wahre Anziehungspunkte für die Internet-affine Generation.

Dennoch passiert gerade etwas, was Vielen von uns noch aus den Anfängen von LTE bekannt ist: WLAN hätte keine Zukunft, versuchen uns viele Mobilfunker Glauben zu machen. Da heißt es dann sogar, dass mit einer flächendeckenden 5G-Verbreitung auch WLAN aussterben wird.

Als WLAN-Hersteller reiben wir uns hier nur verwundert die Augen. Vielerorts sprießen schließlich weiterhin Hotspots aus dem Boden und sorgen für mobile Konnektivität. Und dass WLAN aus Unternehmen und unserem Zuhause nicht mehr wegzudenken ist, muss ich niemandem sagen.

Wie aber sieht es tatsächlich aus mit der mobilen Internetnutzung? Ist das WLAN hier tatsächlich bald obsolet – oder wird schlichtweg ein völlig falsches Bild gezeichnet? Wir wollten es genauer wissen und haben daher ein renommiertes Meinungsforschungsinstitut mit einer repräsentativen Befragung* beauftragt.

Streaming & Co.: WLAN unterwegs beliebter als Mobilfunk

Die zentrale Erkenntnis der Befragung: WLAN hat klar die Nase vorn! Rund 60 Prozent der befragten Anwender geben WLAN den Vorzug vor Mobilfunk. Dabei ist es egal, ob Sie datenhungrige Streaming-Dienste nutzen oder „nur“ im Web surfen und E-Mails abrufen. Überzeugte Mobilfunkanhänger sucht man unterdessen unter den Umfrage-Teilnehmern vergeblich: nur 7 Prozent nutzen LTE & Co beim Surfen und E-Mailing, beim Streaming geht der Anteil sogar auf magere 3 Prozent runter. Ein sehr aufschlussreiches Ergebnis, das deutlich zeigt, wie stark WLAN in unserem Alltag verankert ist und wie wichtig den Anwendern vor allem ein kostenloser oder günstiger Internetzugang ist.

WLAN punktet bei Kosten und Tempo

Zugegeben, über die Gründe müssen wir jetzt etwas spekulieren – abgefragt haben wir sie nicht. Aber vieles liegt auf der Hand: Ganz vorne dürften die Kosten rangieren, die für WLAN und gegen Mobilfunk sprechen. Denn, Hand auf´s Herz, wer möchte schon sein (teures) Mobilfunk-Datenvolumen aufbrauchen, wenn kostenlose WLAN-Hotspots gerade in Großstädten mittlerweile glücklicherweise an fast jeder Ecke zu finden sind? Außerdem dürfte auch die Leistung bzw. Geschwindigkeit eine erhebliche Rolle bei der Favoritenwahl spielen. In schnellen Drahtlosnetzwerken surft man schon heute mit Bruttodatenraten bis zu 1733 Mbit/s, davon kann man selbst mit dem neuesten LTE-Standard nur träumen. Und warten, bis 5G bis an jede Milchkanne dringt, will wohl auch niemand.

Politik: Nutzer wünschen mehr WLAN-Frequenzen

Neben der mobilen Nutzung von WLAN und Mobilfunk hatte die Umfrage noch einen weiteren Schwerpunkt: die Frequenzpolitik. Immerhin wurden für WLAN in Europa vor rund 15! Jahren die letzten Frequenzbänder freigegeben. Im Digitalzeitalter ist das ein geradezu unvorstellbar langer Zeitraum.

So ist es kaum verwunderlich, dass es auch bei der Frequenzpolitik eine klare Tendenz pro WLAN gibt! So wünschen sich 71 Prozent der Befragten, dass WLAN zukünftig bei der Vergabe neuer Frequenzbänder mindestens ebenso berücksichtigt wird wie der Mobilfunk. Ganze 29 Prozent unterstützen sogar eine Bevorzugung von Wireless LAN. Zum Vergleich: Nur 17 Prozent der Umfrage-Teilnehmer sprechen sich dafür aus, dass der Mobilfunk hier bevorzugt werden sollte.

Das Ergebnis ist ein klares Signal, und mittlerweile ist es zwingend notwendig, dass bei der Frequenzpolitik etwas passiert. Lag der Fokus in den letzten Jahren ausschließlich auf Mobilfunk, muss nun in der Politik ein Umdenken stattfinden – sonst geraten wir auf dem Weg zum Multi-Gigabit-WLAN gehörig ins Stolpern.

Mit Wi-Fi 6 und 6 GHz-WLAN in die Zukunft

Deshalb freut es uns umso mehr, dass die europäische Politik die Zeichen der Zeit erkannt hat und die Themen Frequenzpolitik und WLAN nun auch von der EU angegangen werden. Dort prüft man aktuell, ob das 6 GHz-Band zukünftig für WLAN geöffnet werden soll. Die neuen Frequenzen könnten ab 2021 nutzbar sein. In Summe ständen uns dann 500 MHz mehr zur Verfügung – das ist fast eine Verdopplung des aktuellen Frequenzbereichs. Und für Experten: das Spektrum ist an einem Stück und frei von Störfaktoren wie DFS (Dynamic Frequency Selection) – für WLAN das wahre Paradies!

Außerdem steht mit Wi-Fi 6 ein neuer WLAN-Standard in den Startlöchern, der seine Stärken vor allem in sogenannten High-Density-Szenarien ausspielt, also überall dort, wo viele Menschen mit ihren Clients gleichzeitig mobil auf das Internet zugreifen möchten. Dabei erreicht der 802.11ax-Standard Bruttodatenraten von maximal 4,5 GBit/s und glänzt mit extrem niedrigen Latenzzeiten.

Umso mehr freut es uns, dass die Umfrage unsere Eindrücke ganz eindeutig bestätigt hat: WLAN ist eine quicklebendige Technologie, die selbst durch neuste Mobilfunkstandards nicht ersetzbar ist!

Lassen Sie sich also nicht verunsichern, wenn Sie wieder mal über eines dieser Interviews stolpern, in denen ein 5G-Verfechter behauptet, dass WLAN keine Zukunft habe. Die Realität sieht glücklicherweise völlig anders aus.

*Die repräsentative Online-Umfrage wurde zwischen dem 24.05.2019 und 27.05.2019 durch die YouGov Deutschland GmbH durchgeführt. Insgesamt haben 2.046 Personen teilgenommen.

Quelle: https://www.lancom-systems.de/blog/umfrage-zur-mobilen-internetnutzung-wlan-hoch-im-kurs/

Autor: Ralf Koenzen

LANCOM bringt neue Access-Switch-Familie mit Layer-3-Lite und Cloud-Unterstützung

Portfolio-Ausbau in Richtung Enterprise schreitet voran

Aachen, 15. Juli 2019 – Der deutsche Netzwerkinfrastrukturausstatter LANCOM Systems baut sein Switch-Portfolio weiter aus. Mit der GS-3152X-Serie hat LANCOM erstmals High-Performance-Switches mit grundlegenden Layer-3-Funktionen im Programm. Die Gigabit-Switches bilden die Grundlage für moderne Netzwerkinfrastrukturen in sämtlichen Branchen und Einsatzbereichen. Alle drei Modelle können traditionell gemanagt oder optional hochautomatisiert über die LANCOM Management Cloud mittels Software-defined Networking (SDN) konfiguriert und verwaltet werden.

Die neue Familie besteht aus drei Fully Managed Gigabit-Switches. Der LANCOM GS-3152X, LANCOM GS-3152XP und LANCOM GS-3152XSP bieten grundlegende Layer-3-Funktionen wie Static Routing und DHCP-Server. Sie ergänzen das bestehende LANCOM Portfolio von 8- bis 52-Port-Switches um Layer-3-Lite-Switches für High-Performance-Netze.

Der LANCOM GS-3152X ist mit 48 Gigabit Ethernet-Ports sowie 4 SFP+-Ports mit jeweils bis zu 10 GBit/s Übertragungsgeschwindigkeit ausgestattet. Zudem stellt er mit einem Datendurchsatz von 176 GBit/s auf der Backplane auch bei hoher Auslastung volle Performance sicher.

Die PoE-Variante LANCOM GS-3152XP ist zusätzlich mit einer Power over Ethernet-Funktion ausgestattet und versorgt angeschlossene PoE-Endgeräte wie IP-Telefone, Access Points oder Überwachungskameras über das Netzwerk mit Strom. Der Switch unterstützt die beiden PoE-Standards IEEE 802.3af und IEEE 802.3at (PoE+) mit einer Gesamtleistung von 720 Watt. Damit eignet sich der GS-3152XP ideal für eine effiziente Stromversorgung der steigenden Anzahl von PoE-Endgeräten mit gehobenem Energiebedarf.

Der LANCOM GS-3152XSP ist der erste Switch von LANCOM, der auf allen 48 Gigabit-Ports die maximale PoE-Leistung mittels zweier redundanter, hot-swappable 920 Watt-Netzteilen bereitstellen kann. Mit der Integration des zweiten, optionalen Netzteils können ausfallsichere Szenarien realisiert werden. Das PoE-Power-Budget beläuft sich kumuliert auf 1.640 Watt, womit die maximale PoE-Versorgung auf allen PoE-Ports gewährleistet wird. Sein innovatives Front-to-Back-Belüftungsdesign trägt zu einer optimalen Kühlung in 19″-Racks bei.

Bei allen drei Geräten lassen sich die Ports nach IEEE 802.3ad mit LACP bündeln. Damit werden Geschwindigkeiten von bis zu 40 GBit/s im Uplink erreicht.

Statisches Routing & DHCP-Server

Die LANCOM GS-3152X-Serie unterstützt die grundlegende Layer-3-Funktion statisches Routing und damit die Verlagerung bestimmter Routing-Aufgaben vom Router auf den Switch. Die Vordefinition von Netzwerkrouten durch ein oder mehrere Netzwerksegmente hinweg ermöglicht einen schnelleren Datenaustausch insbesondere bei hohem internen Datenaufkommen und führt zu einer Entlastung des Routers. Freiwerdende Router-Kapazitäten stehen dann für die Bewältigung des externen Datenverkehrs zusätzlich zur Verfügung, die Effizienz des gesamten Netzwerks wird gesteigert.

Als DHCP-Server sind die Switches in der Lage, eigenständig IP-Adressen an ihre Clients zu vergeben und damit die IP-Verwaltung des angeschlossenen Netzwerks vollständig zu übernehmen.

Hocheffizientes Management über Software-defined LAN

Wie alle Fully Managed Switches von LANCOM kann auch die GS-3152X-Serie wahlweise über die traditionellen LANCOM Management Tools verwaltet oder in die LANCOM Management Cloud (LMC) integriert werden. Beim Betrieb über die LMC profitieren Netzwerkadministratoren von hocheffizientem Switch-Management mittels Software-defined LAN (SD-LAN). So werden alle Switch-Konfigurationen standortübergreifend und unter Berücksichtigung der Netzwerkarchitektur und virtueller LANs (VLAN) aufeinander abgestimmt und per Mausklick ausgerollt oder aktualisiert.

Zugangskontrolle & sicheres Remote-Management

Mit IEEE 802.1X, (Port-, Single-, Multi- und MAC-based), Quality-of-Service (QoS) sowie VLAN-Tagging nach IEEE 802.1q bietet die gesamte Serie umfangreiche Sicherheits- und Management-Funktionen. Außerdem lässt sich der ein- und ausgehende Datenverkehr über QoS priorisieren. Durch die Dual Stack-Implementierung können die Geräte wahlweise in reinen IPv4-, reinen IPv6- oder in gemischten Netzwerken eingesetzt werden und bietet damit volle Zukunftssicherheit. Sichere Kommunikationsprotokolle wie SSH, SSL und SNMPv3 ermöglichen zudem ein professionelles Remote-Management des Netzwerks. Darüber hinaus unterstützen die Switches das Protokoll TACACS+ für Authentifizierung, Autorisierung und Accounting.

Der LANCOM GS-3152X (1.699 Euro zzgl. MwSt.) ist ab Ende Juli erhältlich. Die PoE-Variante GS-3152XP folgt im August, der GS-3152XSP ist ab September verfügbar. Das optionale 10G-SFP-SX-Modul LANCOM SFP-SX-LC10 kostet 329 Euro zzgl. MwSt., die 1G-Variante LANCOM SFP-SX-LC1 119 Euro zzgl. MwSt. Die LX-Variante LANCOM SFP-LX-LC1 (1G) ist für 199 Euro zzgl. MwSt. erhältlich. Das LANCOM SFP-DAC10 (Direct Attached Cable) für die direkte Verbindung von LANCOM Switches mit SFP+-Ports wird für 109 Euro zzgl. MwSt. abgegeben.

Die Switches haben je 5 Jahre Garantie auf alle Komponenten.

Hintergrund LANCOM Systems:

Die LANCOM Systems GmbH ist führender europäischer Hersteller von Netzwerk- und Security-Lösungen für Wirtschaft und Verwaltung. Das Portfolio umfasst Hardware (WAN, LAN, WLAN, Firewalls), virtuelle Netzwerkkomponenten und Cloud-basierendes Software-defined Networking (SDN).

Soft- und Hardware-Entwicklung sowie Fertigung finden hauptsächlich in Deutschland statt, ebenso wie das Hosting des Netzwerk-Managements. Besonderes Augenmerk gilt der Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit. Das Unternehmen hat sich der Backdoor-Freiheit seiner Produkte verpflichtet und ist Träger des vom Bundeswirtschaftsministerium initiierten Vertrauenszeichens „IT-Security Made in Germany“.

LANCOM wurde 2002 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Würselen bei Aachen. Zu den Kunden zählen KMU, Behörden, Institutionen und Großkonzerne aus aller Welt.

Seit Sommer 2018 ist das Unternehmen eigenständige Tochtergesellschaft des Münchner Technologiekonzerns Rohde & Schwarz.

Quelle: https://www.lancom-systems.de/newsroom/presse/pressemitteilung/lancom-bringt-neue-access-switch-familie-mit-layer-3-lite-und-cloud-unterstuetzung/

HPE aktualisiert seine 1920er Serie

Die HPE OfficeConnect 1920S Switch-Serie wurde für kleine Unternehmen entwickelt, die eine höhere Leistung erfordern, um Anwendungen mit hohem Bandbreitenbedarf zu unterstützen. Sie eignen sich ideal für Umgebungen, die erweiterte Funktionen für eine differenzierte Kontrolle benötigen und in denen eine intelligent verwaltete Flexibilität für die einfache Netzwerkkonfiguration und -verwaltung unabdingbar ist. Bei den Switches handelt es sich um intelligent verwaltete Gigabit-Switches mit fester Konfiguration, die speziell für kleine Unternehmen entwickelt wurden. Sie bieten Konfigurationen mit 8, 24 und 48 Anschlüssen, Auswahl an PoE+- und Nicht-PoE+-Modellen; einige umfassen SFP-Steckplätze für Glasfaserverbindungen. 

  • Intelligent verwaltete Layer-3-Gigabit-Switches mit fester Konfiguration für bezahlbare leistungsstarke Konnektivität
  • Nicht-PoE- und PoE+-Modelle mit 8, 24 oder 48 Anschlüsse sorgen für Flexibilität bei der Bereitstellung
  • Einfache und konsistente Web-Schnittstelle für einfache Switch-Konfiguration
  • Eingeschränkte lebenslange Gewährleistung

JL380A -HPE OfficeConnect1920S 8G Switch
8 x 10/100/1000
JL381A -HPE OfficeConnect1920S 24G 2SFP Switch
24 x 10/100/1000 plus 2 SFP
JL382A -HPE OfficeConnect1920S 48G 4SFP Switch
48 x 10/100/1000 plus 4 SFP
JL283A -HPE OfficeConnect1920S 8G PPoE+ 65 W Switch
8 x 10/100/1000; 4 PoE+ ports
JL384A -HPE OfficeConnect1920S 24G 2SFP PPoE+ 185 W Switch
24 x 10/100/1000 plus 2 SFP; 12 PoE+ ports
JL385A -HPE OfficeConnect1920S 24G 2SFP PPoE+ 370W Switch
24 x 10/100/1000 plus 2 SFP; 24 PoE+ ports
JL386A -HPE OfficeConnect1920S 48G 4SFP PPoE+ 370 W Switch
48 x 10/100/1000 plus 4 SFP; 24 PoE+ ports

Aruba Networks – 2540er Serie

Die Switch-Serie 2540 von Aruba wurde für den digitalen Arbeitsplatz konzipiert und für mobile Benutzer optimiert. Mit seinen erweiterten Sicherheits- und Netzwerkverwaltungstools – Aruba ClearPass Policy Manager und Aruba AirWave – lässt sich dieser Layer-2-Access Switch einfach bereitstellen und verwalten.

Dank Unterstützung des cloudgestützten Aruba Central können Sie Außenstellen mit wenig oder ohne IT-Hilfe schnell einrichten.

Die Aruba Switch-Serie 2540 wird die bisherige Serie 2530 ersetzen und besitzt jetzt jeweils 4-SFP+ Slots zur Anbindung an 10GbE.

  • IoT-bereiter und über die Cloud zu verwaltender Access Switch
  • Zuverlässiger und sicherer Zugriff
  •    – Verbesserte Zugriffssicherheit
  •    – ACLs–Verkehrspriorisierung
  •    – sFlow
  •    – Unterstützung von IPv6-Host
  • Cloud-Verwaltung (Schnelle Fernbereitstellung dank Aruba Central)

JL354A 2540 24G 4SFP+ Switch

  • Automatische Erkennung von 24 RJ-45 10/100/1000-Anschlüssen (IEEE 802.3 Typ 10BASE-T, IEEE 802.3u Typ 100BASE-TX, IEEE 802.3ab Typ 1000BASE-T)
  • Duplex: 10BASE-T/100BASE-TX: halb oder voll
  • 4 SPF+ 1/10GbE-Anschlüsse
  • Durchsatz: bis zu 95,2 Mpps
  • Schaltleistung: 128 Gbit/s

JL355A Aruba 2540 48G 4SFP+ Switch

  • Automatische Erkennung von 48 RJ-45 10/100/1000-Anschlüssen (IEEE 802.3 Typ 10BASE-T, IEEE 802.3u Typ 100BASE-TX, IEEE 802.3ab Typ 1000BASE-T)
  • Duplex: 10BASE-T/100BASE-TX: halb oder voll (1000BASE-T: nur voll)
  • 4 SPF+ 1/10GbE-Anschlüsse
  • Durchsatz: bis zu 112,0 Mpps
  • Schaltleistung: 176 Gbit/s

JL356A 2540 24G PoE+ 4SFP+ Switch

  • Automatische Erkennung von 24 RJ-45 10/100/1000-Anschlüssen (IEEE 802.3 Typ 10BASE-T, IEEE 802.3u Typ 100BASE-TX, IEEE 802.3ab Typ 1000BASE-T, IIEEE 802.3at PoE+)Automatische Erkennung von 24 RJ-45 10/100/1000-Anschlüssen (IEEE 802.3 Typ 10BASE-T, IEEE 802.3u Typ 100BASE-TX, IEEE 802.3ab Typ 1000BASE-T, IIEEE 802.3at PoE+)
  • Duplex: 10BASE-T/100BASE-TX: halb oder voll (1000BASE-T: nur voll)
  • 4 SPF+ 1/10GbE-Anschlüsse
  • Durchsatz: bis zu 95,2 Mpps
  • Schaltleistung: 128 Gbit/s

JL357A 2540 48G PoE+ 4SFP+ Switch

  • Automatische Erkennung von 48 RJ-45 10/100/1000-Anschlüssen (IEEE 802.3 Typ 10BASE-T, IEEE 802.3u Typ 100BASE-TX, IEEE 802.3ab Typ 1000BASE-T, IIEEE 802.3at PoE+)Automatische Erkennung von 48 RJ-45 10/100/1000-Anschlüssen (IEEE 802.3 Typ 10BASE-T, IEEE 802.3u Typ 100BASE-TX, IEEE 802.3ab Typ 1000BASE-T, IIEEE 802.3at PoE+)
  • Duplex: 10BASE-T/100BASE-TX: halb oder voll (1000BASE-T: nur voll)
  • 4 SPF+ 1/10GbE-Anschlüsse
  • Durchsatz: bis zu 112,0 Mpps
  • Schaltleistung: 176 Gbit/s

07.08.2017 – Autor: Helko Matthäi

Quellen:
Datenblatt 2540 Serie
arubanetworks.com
hpe.com

Aruba HPE 5400R Serie – FAQ

Die erneute Aktualisierung der HP 5400 Switch Serie auf 5400R und dem anschließenden Update der Module auf die v3-Version, bei gleichzeitiger Umbenennung in HPE und dann zu Aruba, hat zu einer ziemlichen Verwirrung geführt.

Wir möchten nachfolgend die wichtigsten Antworten, hinsichtlich der Änderungen liefern und sie informieren, was dies für ihre bestehenden und geplanten Installationen bedeutet.

Wofür steht eigentlich das R in der neuen Beschreibung 5400R?

Das R steht für „resiliency“, also für Ausfallsicherheit bzw. Redundanz. Bei der 5400R-Serie kann jetzt auch das Management Modul redundant ausgelegt werden. Somit bietet der 5400R jetzt in allen kritischen Bereichen also Stromversorgung, Lüfter und Management eine komplette Ausfallsicherheit.

Was ist neu an den v3 Modulen?

Diese Module nutzen die neue 6te ASIC-Generation und bieten daher eine höhere Performance und Bandbreite per Slot.

Werden die neuen v3 Module auch von den Serien 5400zl und 8200zl unterstützt?

Nein, die neuen v3 Module werden ausschließlich von der Serie 5400R zl2 unterstützt.

Können in einem 5400R zl2 Switch Chassis, auch die v1 und v2 eingesetzt werden?

Ja, die v2 Module können auch weiterhin eigesetzt werden. Die v1 Module sind nicht kompatibel zum neuen 5400R zl2 Switch.

Können in einem 5400R zl2 Switch Chassis, die v2 und v3 gemischt eingesetzt werden?

Ja, das ist möglich. Der 5400R zl2 unterstützt sowohl einen reinen v3-only Modus, als auch einen Kompatibilitätsmodus für den Mischbetrieb. Allerdings steht in einem Mischbetrieb nicht die Funktionen des „flexible OpenFlow“ zur Verfügung.

Was ist die maximale PoE Ausbaustufe?

Der 5412R zl2 Switch kann insgesamt 9.250W für PoE zur Verfügung stellen. Das bedeutet, es können insgesamt 288 Ports mit 30W pro Port versorgt werden.

Warum wird keine externe Stromversorgung mehr angeboten?

Diese ist nicht mehr notwendig, da durch die neuen Netzteile eine 100% PoE-Redundanz gewährleistet werden kann.

Können die neuen Netzteile (J9828A, J9829A und J9830A) auch gemischt verwendet werden?

Ja, das ist möglich.

Können die Netzteile der Serie 5400 zl Serie (J8712A, J8713A und J9306A) in der neuen Serie 5400R zl2 verwendet werden?

Nein, das ist leider nicht möglich. Ebenso ist es auch nicht möglich die neuen Netzteile (J9828A, J9829A und J9830A) in der Serie 5400 zl oder 8200 zl zu verwenden.

Welche Veränderungen ergeben sich hinsichtlich Support und Garantie?

Die Serie 5400R zl2 wird durch die „Limited Lifetime Warranty“ und dem „Next Business Day Harware Replacement“ abgedeckt. Zusätzlich werden Sie in den ersten 3 Jahren mit einen 24×7 Telefonsupport unterstützt.

Welche Modelle gibt es?

  • Aruba 5406R zl2 Switch (J9821A)
  • Aruba 5412R zl2 Switch (J9822A)
  • Aruba 5406R-44G-PoE+/2SFP+ (No PSU) v2 zl2 Switch (J9823A)
  • Aruba 5412R-92G-PoE+/2SFP+ (No PSU) v2 zl2 Switch (J9825A)
  • Aruba 5406R-44G-PoE+/4SFP (No PSU) v2 zl2 Switch (J9824A)
  • Aruba 5412R-92G-PoE+/4SFP (No PSU) v2 zl2 Switch (J9826A)
  • Arube 5406R-8XGT/8SFP+ (No PSU) v2 zl2 Switch (J9868A)
  • Aruba 5412R 92GT PoE+ and 4-port SFP+ (No PSU) v3 zl2 Switch (JL001A)
  • Aruba 5406R 8-port 1/2.5/5/10GBASE-T PoE+ and 8-port SFP+ (No PSU) v3 zl2 Switch (JL002A)
  • Aruba 5406R 44GT PoE+ and 4-port SFP+ (No PSU) v3 zl2 Switch (JL003A)
  • 5406R 16-port SFP+ (No PSU) v3 zl2 Switch (JL095A)

Eine Übersicht darüber, welche Komponenten in den vorkonfigurierten 5400R zl Chassis zum Lieferumfang gehören finden Sie hier.

Welche Module gibt es?

  • NEW Aruba 8-port 1/2.5/5/10GBASE-T PoE+ MACsec v3 zl2 Module (J9995A)
  • Aruba 8-port 10GBASE-T v2 zl Module (J9546A)
  • NEW Aruba 8-port 1G/10GbE SFP+ MACsec v3 zl2 Module (J9993A)
  • Aruba 8-port 10GbE SFP+ v2 zl Module (J9538A)
  • NEW Aruba 12-port 10/100/1000BASE-T PoE+/12-port 1GbE SFP MACsec v3 zl2 Module (J9989A)
  • Aruba 12-port Gig-T PoE+/12-port SFP v2 zl Module (J9637A)
  • Aruba 20-port Gig-T/4-port SFP v2 zl Module (J9549A)
  • Aruba 20-port Gig-T/2-port 10GbE SFP+ v2 zl Module (J9548A)
  • NEW Aruba 20-port 10/100/1000BASE-T PoE+/4-port 1G/10GbE SFP+ MACsec v3 zl2 Module (J9990A)
  • Aruba 20-port Gig-T PoE+/2-port 10GbE SFP+ v2 zl Module (J9536A)
  • Aruba 20-port Gig-T PoE+/4-port SFP v2 zl Module (J9535A)
  • NEW Aruba 20-port 10/100/1000BASE-T PoE+/4p 1/2.5/5/10GBASE-T PoE+ MACsec v3 zl2 Module (J9991A)
  • NEW Aruba 20-port 10/100/1000BASE-T PoE+ MACsec/1-port 40GbE QSFP+ v3 zl2 Module (J9992A)
  • Aruba 24-port 10/100 PoE+ v2 zl Module (J9547A)
  • NEW Aruba 24-port 10/100/1000BASE-T MACsec v3 zl2 Module (J9987A)
  • Aruba 24-port Gig-T v2 zl Module (J9550A)
  • NEW Aruba 24-port 10/100/1000BASE-T PoE+ MACsec v3 zl2 Module (J9986A)
  • Aruba 24-port Gig-T PoE+ v2 zl Module (J9534A)
  • NEW Aruba 24-port 1GbE SFP MACsec v3 zl2 Module (J9988A)
  • Aruba 24-port SFP v2 zl Module (J9537A)
  • NEW HP 2-port 40GbE QSFP+ v3 zl2 Module (J9996A)
  • Aruba Advanced Services v2 zl Module with HDD (J9857A)
  • Aruba Advanced Services v2 zl Module with SSD (J9858A)
  • Aruba 5400R zl2 Management Module (J9827A)

 Welche Netzteile stehen zur Verfügung?

  • Aruba 5400R 700W PoE+ zl2 Power Supply (J9828A)
  • Aruba 5400R 1100W PoE+ zl2 Power Supply (J9829A)
  • Aruba 5400R 2750W PoE+ zl2 Power Supply (J9830A)

Weitere Fragen und Antworten über das Feature „HP Smart Rate“ und MACsec, zur Performance der v3 Module, zum Management Module und zu einigen anderen Features finden sie im FAQ-Datenblatt. 

Ressourcen und Quellen:
Datenblatt – Garantie und Supportübersicht
Datenblatt (englisch) – Aruba 5400R zl2 Switch Series
Datenblatt (englisch) – FAQ HP 5400R zl2 Switch Serie

Aruba Networks – die neuen alten HP Produkte

Mit der Aufspaltung des HP Konzerns in HP Inc. und HPE, wurden zunächst alle Netzwerkkomponenten dem Bereich HPE (Hewlett Packard Enterprise) zugeordnet. Es wurde begonnen, das Design der Verpackungen und Beschriftungen auf das neue HPE-Logo zu ändern. Umso überraschender kam Ende 2015 die Nachricht, dass künftig ein Teil des Portfolios unter dem Namen, des gerade erst akquirierten Hersteller Aruba Networks angeboten wird. Die Marke Aruba Networks, die bisher nur aus dem Bereich der Wireless-Komponenten bekannt war, bietet damit ein komplettes Portfolio an Netzwerkswitches an. So sollen insbesondere neue Switch Serien unter dem Aruba-Logo geführt werden. Aber auch bestehende Komponenten der Serie 2530, 2920 und 5400R werden künftig unter der Marke Aruba direkt fortgeführt. Das damit verbundene Umbranding betrifft hier auch das komplette Gehäuse der Geräte. Die bisherige Marke Procurve verschwindet damit endgültig.

In der nachfolgenden Übersicht sind die ehemaligen HP Switches aufgeführt, die künftig unter der Marke „Aruba“ verkauft werden.

Aruba 2530

  • Aruba 2530-48G-PoE+ Switch (J9772A)
  • Aruba 2530-24G-PoE+ Switch (J9773A)
  • Aruba 2530-8G-PoE+ Switch (J9774A)
  • Aruba 2530-48-PoE+ Switch (J9778A)
  • Aruba 2530-24-PoE+ Switch (J9779A)
  • Aruba 2530-8-PoE+ Switch (J9780A)
  • Aruba 2530-48G Switch (J9775A)
  • Aruba 2530-24G Switch (J9776A)
  • Aruba 2530-8G Switch (J9777A)
  • Aruba 2530-48 Switch (J9781A)
  • Aruba 2530-24 Switch (J9782A)
  • Aruba 2530-8 Switch (J9783A)
  • Aruba 2530-48G-PoE+-2SFP+ Switch (J9853A)
  • Aruba 2530-24G-PoE+-2SFP+ Switch (J9854A)
  • Aruba 2530-48G-2SFP+ Switch (J9855A)
  • Aruba 2530-24G-2SFP+ Switch (J9856A)
  • NEU 2530-8-PoE+ Internal PS Switch (JL070A)

Datenblatt

Aruba 2920

  • Aruba 2920-24G Switch (J9726A)
  • Aruba 2920-24G-PoE+ Switch (J9727A)
  • Aruba 2920-48G Switch (J9728A)
  • Aruba 2920-48G-PoE+ Switch (J9729A)
  • Aruba 2920-48G-PoE+ 740W Switch (J9836A)

Datenblatt 

NEU Aruba 3810M

Hierbei handelt es sich um eine neue Switch Serie, die direkt unter dem Aruba Brand angeboten wird. Im Wesentlichen setzt das Gerät auf die Architektur der bestehenden Switch Serie HP 3800 auf, wobei die bisher fest eingebauten SFP+ bzw. 10GbE-RJ45 Ports durch einen Modulslot ersetzt wurden. Dieser ermöglicht eine weitaus höhere Flexibilität bei der Anbindung an ein bestehendes Netzwerk oder beispielsweise hoch performante Server. Zusätzlich wurde die Serie durch einem 16Port SFP+ Switch und einem 48Port Switch mit 8 Smart Rate Multi-Gigabit Ports erweitert. Das Netzteil kann hier auch weiterhin jeweils redundant ausgelegt werden. Neu ist allerdings, dass wie bei einigen anderen Serien, das Netzteil separat bestellt werden muss.

  • NEU Aruba 3810M-24G 1-slot Switch (JL071A)
  • NEU Aruba 3810M-48G 1-slot Switch (JL072A)
  • NEU Aruba 3810M-24G PoE+ 1-slot Switch (JL073A)
  • NEU Aruba 3810M-48G PoE+ 1-slot Switch (JL074A)
  • NEU Aruba 3810M-16SFP+ 2-slot Switch (JL075A)
  • NEU Aruba 3810M-40G 8 HPE Smart Rate PoE+ 1-slot Switch (JL076A)

Module

  • NEU Aruba 3810M 4-port Stacking Module (JL084A)
  • NEU Aruba 3810M 4SFP+ Module (JL083A)
  • NEU Aruba 3810M 1QSFP+ 40GbE Module (JL078A)
  • NEU Aruba 3810M 2QSFP+ 40GbE Module (JL079A)

Datenblatt Aruba 3810

Datenblatt HP 3800

Aruba 5400R

Unter dem Namen Aruba 5400R wird künftig die Chassis-basierende Serie HP 5400R angeboten. Diese Serie bietet in der neuesten Version jetzt die Möglichkeit eines redundanten Management Modules und wurde durch eine neue Version von Modulen (V3) ergänzt, die eine noch höhere Performance bieten.

  • Aruba 5406R zl2 Switch (J9821A)
  • Aruba 5412R zl2 Switch (J9822A)
  • Aruba 5406R-44G-PoE+/2SFP+ (No PSU) v2 zl2 Switch (J9823A)
  • Aruba 5412R-92G-PoE+/2SFP+ (No PSU) v2 zl2 Switch (J9825A)
  • Aruba 5406R-44G-PoE+/4SFP (No PSU) v2 zl2 Switch (J9824A)
  • Aruba 5412R-92G-PoE+/4SFP (No PSU) v2 zl2 Switch (J9826A)
  • Aruba 5406R-8XGT/8SFP+ (No PSU) v2 zl2 Switch (J9868A)
  • Aruba 5412R 92GT PoE+ and 4-port SFP+ (No PSU) v3 zl2 Switch (JL001A)
  • Aruba 5406R 8-port 1/2.5/5/10GBASE-T PoE+ and 8-port SFP+ (No PSU) v3 zl2 Switch (JL002A)
  • Aruba 5406R 44GT PoE+ and 4-port SFP+ (No PSU) v3 zl2 Switch (JL003A)
  • Aruba 5406R 16-port SFP+ (No PSU) v3 zl2 Switch (JL095A)

Datenblatt

Welches Ziel die Auslagerung von Netzwerkkomponenten unter einen neuen, bisher noch in Deutschland unbekannten Brand hat, bleibt abzuwarten. Vielleicht steht doch am Ende sogar der Verkauf dieses Bereiches an. Unter der Marke HPE verbleiben jetzt noch einige Switche aus dem ehemaligen 3Com-H3C-Merge und einige kleine unmanaged Switche, die meiner Meinung, jetzt gar nicht richtig zu einem Hersteller passen, der gerade erst die Bezeichnung „Enterprise“ in den Namen aufgenommen hat.

 

25.02.2016 – Autor: Helko Matthäi

Quellen:
golem.de
arubanetworks.com
hpe.com

Hewlett Packard wird in Teilen zu Aruba Networks

Die HP 2530 Switch-Serie bietet sichere, zuverlässige und benutzerfreundliche Funktionen für Bereitstellungen in Unternehmensperipherien, Zweigstellen und SMBs. Vollständig verwaltete Switches bieten vollständige Layer2-Funktionen mit optionalem PoE+, 10GbE-Uplinks, erweiterter Zugriffssicherheit, Priorisierung des Datenverkehrs, sFlow, IPv6-Host-Unterstützung und Limited Lifetime Warranty 2.0 mit 3 Jahren Telefonsupport rund um die Uhr.

Mit der Übernahme von Aruba Networks und der Aufspaltung des übernehmenden Konzerns Hewlett Packard, übernimmt Aruba als Tochterunternehmen die Sparte von Hewlett Packard Enterprise.

Aruba Networks, wird damit ein Teil von Hewlett Packard Enterprise (HPE). Die Übernahme des Netzwerkspezialisten mit Fokus auf drahtlose Techniken hat noch Hewlett Packard angestoßen. Doch mit der Aufspaltung, wurde Aruba Networks somit ein Teil der neuen Hewlett Packard Enterprise.

Noch ist die Integration und der Umbau von HP in HPE nicht ganz abgeschlossen. Allerdings ist bereits bekannt, dass sich im Produktportfolio einiges ändern wird. Aruba übernimmt die Führung und steuert das Geschäft direkt für HP Enterprise. Neue Switches werden künftig unter dem Aruba-Logo geführt. Die Marke Procurve verschwindet damit endgültig. Ohnehin wird der Name schon länger bei HP nicht mehr genannt.

Eine Konsolidierung der Angebote ist aber zunächst nicht geplant. Laut Aruba-Chef Dominic Orr werden auch die von der 3Com-Übernahme gekommenen Switches, trotz einiger Redundanzen noch weitergeführt. Auch der von HP kommende WLAN-Bereich, die Spezialität von Aruba, wird wohl nicht komplett aufgegeben.

Auch im Softwarebereich wird es Veränderungen geben. Die gerade erst angekündigte Initiative für ein quelloffenes Betriebssystem für Switches für Rechenzentren ist genauso Sache von Aruba wie beispielsweise die Zusammenführung der SDN-Controller-Software mit der WLAN-Controller-Software von Aruba Networks. Dementsprechend wird natürlich auch die WLAN-Hardware mit eingebunden. So soll das gesamte Netzwerkportfolio als ein Angebot vorliegen.

Aruba Networks bezeichnet sich wegen der großen Umstellung selbst als Startup. Allerdings als ein Startup mit einem gewaltigen Umsatz: 2,5 Milliarden US-Dollar sind es laut Aruba und damit etwas mehr als 10 Prozent des anvisierten Marktumfeldes. Das möchte HP in Form von Aruba ändern, sprich seinen Marktanteil erhöhen.

Was das für den Support bedeutet, lässt sich vermutlich noch nicht abschätzen. Wer bisher den Vorteil genoss, dass HP unter einem Dach fast alles anbieten kann, wird es in Zukunft mit zwei Unternehmen zu tun haben. Bereits im August 2015 informierte HP über seine neue „Two Car Garage“ in einem Newsletter an seine Kunden: Es gibt zwei Support-Center für Produkte der HP Inc. und der HP Enterprise. Einige Support-Anwendungen werden nur noch für HP Enterprise existieren. Außerdem wird es sowohl für HP Inc. als auch HP Enterprise das gleichlautende, aber unterschiedlich angepasste HP Resource Center geben. In manchen Bereichen der Support-Webseiten bekommt der Anwender bereits Meldungen, die darauf hinweisen, dass er unter Umständen eine andere Webseite für sein Anliegen besuchen muss.

Quelle: golem.de – http://www.golem.de/news/netzwerksparte-hewlett-packard-wird-in-teilen-zu-aruba-networks-1510-116838.html

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